Die Poggenmühlenbrücke ist eine der bekanntesten Brücken der Speicherstadt – obwohl sie ursprünglich nie dafür gedacht war, berühmt zu werden. Um 1900 im Zuge des Speicherstadtbaus errichtet, war sie Teil eines hochfunktionalen Verkehrsnetzes: Hier wurden Waren zwischen Lagerhäusern, Straßen und Fleeten bewegt. Der Name klingt fast niedlich – „Poggenmühle“ bedeutet so viel wie Froschmühle. Tatsächlich war das Gebiet früher sumpfig, lange bevor hier Backstein und Handel das Bild bestimmten. Heute ist die Brücke ein Paradebeispiel dafür, wie sich Nutzung verändert: Wo früher schwere Säcke mit Kaffee und Gewürzen transportiert wurden, stehen heute Menschen mit Kameras. Der Blick auf dasWasserschloss ist so perfekt gerahmt, dass er fast wie eine Bühne wirkt – mit Backsteinfassaden, Wasser und Brücken als Kulisse.
Wegbeschreibung
Wenn du von der Poggenmühlenbrücke auf das Wasserschloss schaust, machst du dich nun rechtsherum auf den Weg, entlang des Alten Wandrahm. Du biegst dann in die nächste Straße links ein, in die Dienerreihe. Du gehst bis zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Wasserschloss.