Speicherstadt Hamburg – das ist typisch für die Hamburger Speicherstadt

Speicherstadt Hamburg - weltweit größter Lagerkomplex für wertvolle Rohstoffe

Speicherstadt Hamburg – das ist typisch für die Hamburger Speicherstadt

Im Folgenden können Sie sich über die Geschichte der Speicherstadt Hamburg mit ihren wunderschönen historischen Gebäuden informieren.
Wussten Sie, dass die Hamburger Speicherstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde? Warum die schöne Speicherstadt diesen Titel zurecht verdient hat und was sie alles für Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, können Sie ebenfalls in diesem Artikel nachlesen.
Zum Schluss verraten wir Ihnen wo Sie auch heute noch die ursprünglichen Produkte der Speicherstadt verkosten und käuflich erwerben können.

Inhaltsverzeichnis. Diesen Artikel haben wir für Sie in folgende Bereiche gegliedert:


Die Hamburger Speicherstadt

Die Anfänge der Speicherstadt, welche sich im Hamburger Hafen befindet, werden im Jahre 1881 datiert. In diesem Jahr begann der Bau der mittlerweile historischen Gebäude. Anlass des Baus war die Angliederung des Viertels an den Deutschen Zollverein, welcher von Otto von Bismarck veranlasst wurde.

Typische Luke zu einem Speicherboden

Die Speicherstadt sollte der Lagerung und Veredelung exklusiver Rohstoffe wie Gewürze, Kaffee, Tee und Kakao aus aller Welt dienen. Hierfür wurden bis 1888 mehrere neugotische Backsteingebäude auf Millionen Eichenpfählen errichtet, auf dessen Böden die Lagerung der hochwertigen Produkte auf einer Fläche von 300.000 Quadratmetern stattfand.
Dadurch, dass die Speicherstadt an den Zollverein angegliedert war, konnten die importierten Rohstoffe zollfrei deponiert werden. Und nach der Weiterverarbeitung von dort aus wieder in die ganze Welt exportiert werden.
Die Speicherstadt wurde nach und nach immer weiter ausgebaut und es entstand mehr Lagerfläche für die edlen Rohstoffe.
Der Zweite Weltkrieg allerdings ging auch an der Hamburger Speicherstadt nicht spurlos vorbei, so wurde im Zuge dessen die Hälfte der schönen Stadt zerstört.
Ein Wiederaufbau fand statt. Doch durch die veränderten und aufwändigeren Transportbedingungen der Produkte, konnten viele Kaufleute das Geschäft aus finanziellen Gründen nicht mehr aufrechterhalten. So starb der Handel in der Hamburger Speicherstadt zunächst weitestgehend aus.
Dieses änderte sich in den 1980er Jahren. Seitdem hat sich die Hamburger Speicherstadt nach und nach zum weltweit größten Markt für den Handel mit Orientteppichen entwickelt.
Neben dem Teppichhandel sind in der heute modernen Hamburger Speicherstadt auch edle Modeboutiquen und Kunsthäuser sowie einige Agenturen ansässig. Aber auch die ursprünglichen Waren wie Gewürze, Tee, Kaffee und Kakao sind noch vereinzelt auf Lagerböden und in Geschäften zu finden.
Auch viele Museen rund um die Geschichte der Hamburger Speicherstadt laden zu einem Besuch ein.


Warum die Speicherstadt Hamburg zum Weltkulturerbe ernannt worden ist

Die Hamburger Hafenstadt steht seit 1991 unter Denkmalschutz.
Seit dem 5. Juli 2015 wurde die Hamburger Speicherstadt zudem, gemeinsam mit dem Kontorhausviertel sowie dem Chilehaus, zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
Die Hamburger Speicherstadt zeichnet sich besonders durch die historische Architektur aus, die bis heute erhalten geblieben ist und den größten zusammenhängenden Speicherkomplex der Welt vorweist. Außerdem blickt die Hamburger Speicherstadt auf eine lange Tradition des Handels aus aller Welt zurück und steht damit für ein weltoffenes Hamburg, dass auch heute noch besteht und hoch frequentiert wird.
Das Kontorhausviertel, welches direkt an die Speicherstadt angrenzt, ist das älteste Büroviertel Europas. Hier wurden ab 1920 ca. 20 Jahre lang Büros errichtet von denen aus der Hafen- und Schiffbetrieb geregelt wurde.
Die dritte Säule, die mit der Hamburger Speicherstadt zum Weltkulturerbe ernannt wurde, ist das im Kontorhausviertel angesiedelte Chilehaus. Dieses zeichnet sich durch seine besondere Bauarchitektur aus. Es zählt zu der Architektur des Backsteinexpressionismus‘ und wurde von Fritz Höger so konzipiert, dass es eine Spitze besitzt, die an einen Schiffsbug erinnert.

Lage der Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte und befindet sich südlich der Altstadt. Seit 2003 wurde sie aus dem Gebiet des Freihafens herausgenommen und seit März 2008 gehört sie verwaltungsrechtlich der HafenCity an.
Die HafenCity ist der neueste Stadtteil von Hamburg. Hier wurde moderne Architektur errichtet. Viele Besucher erfreuen sich der neuen imposanten Gebäude der HafenCity und der schönen alten Architekturgebäude der Speicherstadt, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden.

Die Elbphilharmonie – errichtet auf einem alten Speicher

Westlich der HafenCity befindet sich die 2017 eröffnete Elbphilharmonie, auch Elphi genannt. Sie ist das neue Konzerthaus Hamburgs und ebenfalls eine architektonische Schönheit, die sich in direkter Wasserlage befindet.
Die Hamburger Speicherstadt selbst hat zahlreiche Touristenattraktionen. Sehr beliebt ist das Miniaturwunderland, in dem die Welt der Eisenbahn in einem Maßstab von 1:87 abgebildet ist. Es zählt zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und zieht sowohl Jung als auch Alt in seinen Bann.
Eine ebenfalls sehr bekannte und beliebte Sehenswürdigkeit in der Speicherstadt ist das Hamburg Dungeon. Bei dieser Attraktion wird es etwas gruseliger. Denn hier wird die Vergangenheit der Hansestadt so dargestellt, dass die Besucher sie miterleben können. Allerdings werden hier eher die finsteren Seiten der Vergangenheit beschrieben, wie beispielsweise die Pest, der Ausbruch eines Feuers und die Geschichte des Piraten Klaus Störtebeker, was den einen oder anderen zum Gruseln bringt.
Die Hamburger Speicherstadt bietet noch unzählige weitere Sehenswürdigkeiten wie Museen, Gewürz- und Kaffeehäuser sowie weitere kulturell interessante Anlaufstellen.

Nutzung der Speicherstadt Hamburg

Früher lag der Schwerpunkt der Speicherstadt auf dem Import, der Lagerung und der Veredelung von exklusiven Rohstoffen wie Gewürze, Tee, Kaffee und Kakao.
Abgelöst wurden diese Produkte von dem Handel mit Teppichen. Heute ist der weltweit größte Handel mit Orientteppichen in der Hamburger Speicherstadt zu finden.
Seit 2015 zählt die Speicherstadt als Welterbestätte der UNESCO und bietet zahlreiche Touristenattraktionen, wie beispielsweise Museen mit den einst gelagerten Produkten und den geschichtlichen Hintergründen der Speicherstadt.

Speicher & Consorten führt die Tradition fort

Unsere Manufaktur Speicher & Consorten Hamburg führt die ursprüngliche Tradition der Hamburger Speicherstadt fort. Unser Team, bestehend aus acht Mitgliedern, hat sich der Veredelung und dem Handel der traditionellen Rohstoffe wie Gewürze, Tee, Kaffee und Kakao mit Leidenschaft verschrieben. Dabei steht die hohe Qualität der exklusiven Produkte im Vordergrund.
Es werden ausschließlich Produkte aus den besten Anbaugebieten weltweit verwendet. Zudem wird bei der Kaffeebohne auf eine schonende Röstung und bei der Lese des Tees auf eine Ernte per Hand geachtet.
Über den Seeweg gelangen die Rohstoffe kontrolliert nach Hamburg zu Speicher & Consorten und werden dort, ohne die Zugabe von nicht natürlichen Zusatzstoffen, weiterverarbeitet.
Viele Produkte können in einem Hamburger Seesack erworben werden. Dieser entsteht aus einem Kaffeesack, der eine Strecke von 10.149 Kilometern aus Brasilien über den Seeweg nach Hamburg zurückgelegt hat. Er wird in Kooperation mit den Elbe-Werkstätten handgefertigt und kann sogar, beispielsweise für Firmen, individuell bedruckt werden.
Der Inhalt des Seesacks kann persönlich zusammengestellt werden. Alle Produkte können aber auch einzeln erworben werden.
Auch sind Genusstouren direkt vor Ort möglich, hier können Sie die Produkte verkosten und sich selbst von der qualitativ hochwertigen Herstellung der Waren überzeugen.

Keine Kommentare

Sorry, the comment form is closed at this time.