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Alle unsere Schokoladen werden mit Sorgfalt von Hand gefertigt und haben einen hohen Kakaoanteil. Für mehr echten Kakaogenuss.


Schokolade ist für viele Menschen ein Gaumenschmaus. Ob weiße, dunkle oder Vollmilchschokolade, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch der Qualitätsunterschied zwischen einer wirklich edlen Schokolade und den herkömmlichen Konsumschokoladen ist groß. Wie Sie eine hochwertige Schokolade erkennen können und wodurch sie sich auszeichnet, möchten wir Ihnen im Folgenden erläutern. Außerdem werden wir Ihnen berichten, welche grundlegenden Unterscheidungen bei Schokolade getroffen werden können und weshalb eine gute Schokolade in kleinen Mengen auch zu unserer Gesundheit positiv beitragen kann.


Schokolade in Hamburg – die Speicherstadt & Schokoladenmanufakturen

Die Kakaobohne fand schon lange ihren Weg aus verschiedenen Ländern über den Hafen der Hansestadt Hamburg nach Deutschland. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Kakao auf den Speicherböden der Speicherstadt in Hamburg gelagert und von dort aus weiterverarbeitet und für weitere Exporte vorbereitet. So ist das Lagerhaus auf dem die Elbphilharmonie errichtet wurde ein ehemaliger Kakao- und Kaffeespeicher.
Auch heute noch wird Schokolade in der Hamburger Speicherstadt in vielen Schokoladenmanufakturen hergestellt und veredelt und von dort aus vertrieben. Schokolade ist noch immer ein typisches Produkt für Hamburg. Die Schokoladen, die aus den Manufakturen Hamburgs stammen, werden von Hand gefertigt und stellen dadurch ein besonders edles und hochwertiges Genussmittel dar.
Im Gegensatz zu einer fabrikgefertigten Schokolade sind die Köstlichkeiten aus einer Manufaktur mit viel Liebe, vielen Extras und hochwertigen Zutaten hergestellt. Dieses lässt sich auch an den vielfältigen und einzigartigen Sorten erkennen.


Wie wird Schokolade hergestellt?

Der Rohstoff Kakao wird nach der Ernte zunächst fermentiert. Im Anschluss daran werden die Bohnen für den Export vorbereitet. Zur Weiterverarbeitung wird die Kakaobohne zunächst geröstet, um dann anschließend von ihrer Schale getrennt zu werden. Aus dem Inneren der Bohne wird sowohl Kakaopulver als auch Kakaobutter gewonnen. Beides wird zur Herstellung einer Schokolade benötigt und gemeinsam mit Zucker zu einer Masse verrührt. Durch das Zermahlen der Kakaobohne entsteht zwar Kakaopulver, dieses weist jedoch noch kleine Körnchen auf, die nach dem Mischen der Zutaten mit einer Walze nochmals zerkleinert werden. Noch weist die Rohmasse Bitterstoffe auf, die mithilfe des Conchierens entzogen werden. Dieser Vorgang kann bei hochwertiger Schokolade sehr aufwändig sein, da hier ein langer und gründlicher Rührprozess unter Wärmezufuhr stattfindet. Durch das Conchieren wird der Masse auch die restliche Feuchtigkeit entzogen, was die Kristallisation des enthaltenen Zuckers verhindert und für eine glatte und flüssige Schokoladenmasse sorgt.
Im Anschluss kann die Schokolade nach Belieben in unterschiedliche Formen gegossen und nach Abkühlung genossen werden.
Bei sehr edlen Schokoladen finden die Herstellungsschritte, mithilfe von kleinen Geräten, von Hand statt und nicht mit großen Maschinen, mit denen günstige Schokolade produziert wird.


Kakao – Anbaugebiete und Qualitätsunterschiede

Auch bei dem Anbau von Kakao lassen sich Qualitätsunterschiede feststellen. Man unterscheidet grob zwischen Edelkakao und Konsumkakao, wobei der Edelkakao nur einen sehr geringen Teil der weltweiten Kakaomenge ausmacht.
Genauer kann bei Kakao zwischen vier Sorten unterschieden werden:


  • Criollo
  • Trinitario
  • Nacional
  • Forastero


Aus der Criollo Pflanze wird der edelste Kakao gewonnen. Die Früchte dieser Pflanze zeichnen sich besonders durch geringe Bitterstoffe und ein vielfältiges und intensives Aroma aus. Beheimatet ist diese Pflanze in Mittelamerika, dort hat sie das richtige tropische Klima um ideal wachsen und gedeihen zu können.
Auch aus der Trinitario Pflanze wird edle Schokolade gewonnen. Sie ist aus einer Kreuzung zwischen der Criollo und der Forastero Pflanze ursprünglich auf der Insel Trinidad entstanden. Somit ist diese Sorte die Jüngste unter den Kakaopflanzen. Aromatisch ähnelt sie sehr dem Kakao, der aus der Criollo Pflanze gewonnen wird.
In unserer Edelbitter Schokolade „Hanse Pur“, mit 70% Kakaoanteil, sind die beiden edlen Kakaosorten Criollo und Trinitario vereint und weisen zusammen einen einzigartig zarten und fruchtigen Geschmack auf.
Auch verwandt mit der Criollo Pflanze ist die Nacional Pflanze, aus der ebenfalls sehr edler Kakao gewonnen wird. Das Hauptanbaugebiet dieser Pflanze liegt in Ecuador. Sie ist besser verfügbar als die anderen Kakaosorten aus denen edler Kakao gewonnen wird. Geschmacklich weist sie ein leichtes, würziges und blumiges Aroma auf. Häufig wird der Kakao dieser Pflanze für Schokolade über 70% Kakaoanteil verwendet.
Aus der bereits erwähnten Forastero Pflanze wird Konsumkako gewonnen.
Sie ist die meist angebaute Sorte und sofern auf einer Schokolade keine Zusatzbezeichnung mit einem Verweis auf die Kakaosorte oder der Bezeichnung „Edelkakao“ steht, ist sie aus den Kakaobohnen der Forastero hergestellt. Das Hauptanbaugebiet dieser Pflanze liegt in Westafrika. Der Geschmack der Kakaobohnen ist eher kräftig, herb und leicht bitter. Auch weist diese Kakaosorte kein so vielfältiges und intensives Aroma auf. Häufig wird in Schokoladen der Kakao von der Forastero Pflanze als Grundlage verwendet und mit Aromen von edlem Kakao verfeinert.


Kritik am Kakaoanbau – fairer Handel

Wie auch bei vielen anderen Produkten haben einige Großkonzerne die Kleinbauern, die den Kakao anbauen, in der Hand. Ein großer Teil des Verkaufsumsatzes einer Tafel Schokolade landet dabei in den Taschen der Großkonzerne, einen sehr geringen Teil von ca. 6% erhalten die Kleinbauern. Zusätzlich sind sie den Preisschwankungen des Kakaomarktes vollkommen ausgesetzt. In einigen Anbaugebieten gibt es aus diesem Grund inzwischen einen staatlich garantierten Mindestpreis, der jedoch auch viel zu niedrig ist. Um an Arbeitskräfte zu gelangen, die einen solchen Preis in Kauf nehmen, wird häufig auf Kinder zurückgegriffen, wobei auch das Thema Kinderhandel eine Rolle spielt.
Damit einige Standards eingehalten werden, wie beispielsweise Menschen- und Arbeitsrechte und das Unterlassen von Kinderarbeit, gibt es Siegel wie Fairtrade, Rainforest Alliance und UTZ, die nach Prüfung der Standards durch unabhängige Zertifizierungsprüfer erlangt werden können.
Ein großer Nachteil der Zertifizierung ist jedoch, dass sie für Kleinbauern, die nur wenig Land besitzen, viel zu teuer und damit nicht finanzierbar ist. Eine noch besser Alternative, die auch wir für unsere Schokolade nutzen, ist die Verwendung von Kakao aus Kooperativen oder Familienbetrieben. So können wir ein direktes Vertrauensverhältnis zu den Kakaobauern aufbauen und diese können sich die teils hohen Kosten für die Zertifizierung sparen.


Schokoladensorten

Schokoladensorten gibt es unzählig viele. Hauptsächlich kann jedoch zwischen vier Grundsorten unterschieden werden, auf die im Folgenden ausführlicher eingegangen werden soll.


Bitterschokolade

Bitterschokolade wird unter mehreren Namen vermarktet. So ist die dunkle Schokolade aufgrund ihres leicht bitteren Geschmackes auch bekannt als Zartbitterschokolade oder edelbitter Schokolade. Die Bezeichnung Zartbitter kann für eine Schokolade ab einem Kakaoanteil von 50% verwendet werden. Ab 60 % kann von einer Bitterschokolade gesprochen werden. Somit ist der Kakaoanteil deutlich höher als in einer Vollmilchschokolade. Ein wesentliches Merkmal der Bitterschokolade ist außerdem, dass sie wenig bis gar keinen Milchanteil enthält und auch weniger Zucker verarbeitet wird. Geschmacklich weißt diese Schokoladensorte deshalb wenig Süße auf. Unsere „Hanse Pur“ Bitterschokolade hat 70% Kakaoanteil und ein ganz besonderes Aroma.


(Voll)milchschokolade

Die Vollmilchschokolade weist einen sehr viel kleineren Kakaoanteil auf. Mindestens enthält sie zwar einen Anteil von 25 bis 30%, jedoch handelt es sich bei dieser Angabe um einen Gesamtanteil, in dem auch die Kakaobutter inbegriffen ist. Ein Mindestanteil von 2,5% fettfreier Kakaomasse ist schließlich nur noch in einer Vollmilchschokolade enthalten. Der Milchfettanteil, bestehend aus Kakaobutter und Milchfett, liegt bei einer Vollmilchschokolade bei mindestens 25%, damit hat man eine ungefähre Vorstellung wie hoch der Milchanteil in Milchschokolade ist. Der Milchanteil wird meistens in Form von Milchpulver der Schokolade zugefügt. Bei Speicher & Consorten haben wir zwei Vollmilchschokoladen im Angebot für Sie. Unsere Kreation „Elb Knusper“ verfügt über 36% Kakaoanteil und erhält ihren extra Knusperfaktor durch reine Kakaosplitter. Unsere „Leichte Brise“ Vollmilchschokolade enthält neben 42% Edelkakao – typisch norddeutsch – eine Prise Salz. Das verwendete Meersalz lässt die „Leichte Brise“ nicht salzig schmecken, sondern kitzelt nur die im Edelkakao enthaltenen Vanille- und Karamellaromen noch besser heraus. Probieren Sie es aus und testen diese besondere Schokolade!


Weiße Schokolade

In weißer Schokolade ist ausschließlich Kakaobutter enthalten. Die Kakao-Aromen und auch die typisch braune Farbe einer Schokolade ist in dieser Sorte deshalb nicht vorhanden. Für alle Fans von weißer Schokolade gibt es unsere „Leichte Brise“ Kreation aus Schokolade mit einer leichten Prise Meersalz auch als weiße Variante „Weiße Brise. Mit mindestens 32% Kakaobutter-Anteil und etwas feinem Meersalz eine ganz besondere weiße Schokolade.


Kuvertüre

Kuvertüre ist ideal zum Überziehen und Verzieren von Gebäck, Torten und Pralinen geeignet. Der Grund warum sie für diesen Zweck prädestiniert ist, ist ihr erhöhter Fettanteil von mindestens 31%, durch den die Schokolade sich nach dem Schmelzen einfacher verarbeiten lässt. Bei Kuvertüre kann zwischen klassischer Kuvertüre, Milchkuvertüre und weißer Kuvertüre unterschieden werden.


Besondere Schokolade

Neben der klassischen Unterteilung von Schokoladen gibt es eine Reihe von weiteren Differenzierungen und Bezeichnungen, die im Folgenden aufgelistet werden.


Schweizer Schokolade

Die Bezeichnung „Schweizer Schokolade“ darf nur für Schokoladen verwendet werden, deren Herstellung auch tatsächlich in der Schweiz stattgefunden hat. Marke und Sorte sind von diesem Begriff unabhängig.


Belgische Schokolade

Auch die Belgische Schokolade muss in Belgien hergestellt worden sein. Seit 2007 gibt es hierfür sogar den so genannten „Belgischen Schokoladen-Code“, der die Herkunft aus Belgien sicherstellen soll. Auch hier ist die Bezeichnung „Belgische Schokolade“ unabhängig von Marke und Sorte. Kennzeichnend für gute Belgische Schokolade ist eine ausgesprochen feine Struktur sowie ein hoher Kakaoanteil.


Diabetiker Schokolade

Eine Diabetiker Schokolade enthält im Gegensatz zu normaler Schokolade Zuckeraustauschstoffe, die für Diabetiker besser geeignet sind. Mit der Zeit wurden die Diabetiker Schokoladen so verändert, dass sie mit ihrem Geschmack einer herkömmlichen Schokolade schon sehr nahekommen.


Laktosefreie Schokolade

Auch Menschen mit Laktose-Intoleranz müssen auf den Genuss von Schokolade nicht verzichten. Es gibt speziell gekennzeichnete Schokoladen, die keinen Milchanteil enthalten und bedenkenlos konsumiert werden können. Auch manche Bitterschokoladen sind frei von Laktose, ohne dass dieses ausdrücklich auf der Schokolade vermerkt ist.


Schokolade ohne Zucker

Zuckerfreie Schokolade ist längst keine Seltenheit mehr und ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. So gibt es Schokoladen die statt dem Industriezucker mit Stevia, Birkenzucker, Xucker oder Reissirup gesüßt sind. Wer ganz und gar auf Zucker und süße Ersatzstoffe verzichten möchte, für den empfiehlt sich eine 100% Schokolade. Diese ist allerdings sehr bitter und eher gewöhnungsbedürftig.


Trinkschokolade

Als Trinkschokolade oder auch heiße Schokolade wird das kakaohaltige Heißgetränk bezeichnet. In Form von Pulver, Sirup oder auch ganzer Schokolade zum Schmelzen wird der Kakao dem Getränk zugefügt. Als Basis des Getränkes wird meist heißes Wasser oder heiße Milch verwendet.


Ist Schokolade gesund?

Insbesondere industriell hergestellte Schokolade enthält Schokolade viel Zucker und Fette, was sie zu einem eher ungesunden Produkt macht. Doch schaut man einmal genauer hin, besitzt Schokolade durchaus Inhaltsstoffe, die die Gesundheit fördern können. Wie die Nährwerte der verschiedenen Sorten genauer aussehen und welche Inhaltsstoffe sich positiv auf die Gesundheit auswirken können, werden wir Ihnen im Folgenden genauer vorstellen.


Nährwerte verschiedener Schokoladensorten

Die Bitterschokolade ist die Sorte, die mit durchschnittlich 44 Gramm am wenigsten Zucker aufweist, dafür jedoch mit ungefähr 36 Gramm am meisten Fett enthält. Beide Angaben gelten für eine Tafel Schokolade von 100 Gramm, die im Schnitt ca. 500 Kalorien zu verzeichnen hat.
Im Vergleich hat die (Voll)Milchschokolade mit 57 Gramm mehr Zucker und mit einem Fettanteil von 29,5 Gramm weniger als die Bitterschokolade. Eine 100 Gramm Tafel Milchschokolade weist im Schnitt ungefähr 550 Kalorien auf.
Die weiße Schokolade ist wohl die am wenigsten gesunde unter den Schokoladensorten, sie weist sowohl mehr Fett als auch mehr Zucker auf als die anderen beiden Sorten. In einer 100 Gramm Schokolade sind 30 Gramm Fett und 63 Gramm Zucker enthalten.


Inhaltsstoffe von Schokolade, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben können

Schon häufiger hat man gehört, dass Schokolade sich durch unterschiedliche Inhaltsstoffe positiv auf die Gesundheit auswirken soll. Und tatsächlich sind im Kakao Inhaltsstoffe wie Antioxidantien enthalten, die verschiedenen Krankheiten wie Krebs oder Arthritis entgegenwirken sollen und zur Senkung des Blutdrucks beitragen können. Durch letztere Wirkung hat Schokolade auch den Ruf erhalten sich positiv auf das Herz auszuwirken.
Zudem soll Schokolade die Durchblutung des Gehirns steigern und den körperlichen Stress senken.
Auch Stoffe wie Theobromin, Phenylethylamin, Anandamid sowie die Serotonin-Vorstufe Tryptophan sind in Schokolade enthalten und sorgen für die Anregung des Kreislaufs und können stimmungsaufhellend wirken.
Am meisten dieser Stoffe ist übrigens in einer Bitterschokolade enthalten.


Schokolade bei Speicher & Consorten online kaufen oder bei uns in der Speicherstadt vorbeischauen

Wir als Handelshaus in der Speicherstadt arbeiten mit verschiedenen Hamburger Schokoladenmanufakturen zusammen. Gemeinsam mit den Manufakturen wählen wir die Kakaobohnen aus, die wir mit viel Liebe und von Hand weiterverarbeiten und abschließend mit viel Herzblut und Hingabe verpacken.
Unser Highlight unter den edlen Schokoladen ist die klassische Schokolade „Hanse Pur“, deren Kakao aus einem kleinen Familienbetrieb in Peru stammt.
Aber auch unsere Schokoladensorten „Elbknusper“, die „Leichte Prise“ und die „Weiße Brise“ sind sehr zu empfehlen und ein ganz besonderer Genuss.
Selbstverständlich sind die edlen Sorten auch alle als Geschenk erhältlich, mit dem Sie Ihren Lieben eine echte Freude machen können.
Für Firmen bieten wir auf Wunsch eine Personalisierung der Geschenke an: https://www.speicher-consorten.de/firmengeschenke/.

Schokolade mit 70% Kakaoanteil aus direktem Handel - Hanse Pur

Unsere Schokoladen - Elbknusper mit puren Kakaosplittern