Was sind typisch asiatische Gewürze und Gewürzmischungen?
Die asiatische Küche ist bekannt für viele geschmackvolle Aromen. Je nach Land variieren diese asiatischen Gewürze stark. Es gibt einige typische Gewürzmischungen, die in asiatischen Ländern klassischerweise verwendet werden, und Gerichten im Handumdrehen einen typischen Geschmack verleihen. Wir stellen die wichtigsten asiatischen Gewürze und Gewürzmischungen vor.
Garam Masala
Garam Masala ist ein Klassiker der indischen Küche. Der Begriff „Masala“ steht dabei grundsätzlich für Gewürzmischungen. Die traditionelle Gewürzmischung Garam Masala enthält unter anderem Kardamom, schwarze Pfefferkörner, Zimt und Kreuzkümmel. Eine einheitliche Rezeptur gibt es aber nicht. Garam Masala wird klassischerweise in indischen Currys verwendet, um den Eintopfgerichten mit Fleisch, Fisch oder Gemüse einen typischen Geschmack zu verleihen. Neben dem Einsatz in Eintopf-Gerichten kann die Mischung auch zum Marinieren von Fleisch verwendet werden. Vor allem Geflügel verleiht Garam Masala eine besondere pikant- würzige Note. Garam Masala können Sie entweder fertig gemischt kaufen oder selbst herstellen. Im Supermarkt oder Asiashop wird die Gewürzmischung meist grob zerstoßen oder als fein gemahlenes Pulver angeboten.
Curry setzt sich aus einer Mischung von vielen Zutaten zusammen, wobei es sehr viele verschiedene Curry Gewürzmischungen gibt. Currypulver besteht aus mindestens 4 -10, manchmal sogar bis zu 36 verschiedenen Gewürzen. Klassische Bestandteile sind Kurkuma – das dem Curry die typisch gelbe Farbe gibt -, Chili, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Senfkörner und schwarzer Pfeffer. Aber auch Gewürznelken, Fenchelsamen, Ingwer, Muskatblüte oder Zimt werden verwendet. Die Zutaten werden gemahlen oder zerstoßen. Gelegentlich enthält eine Mischung auch Salz und das Mehl von Hülsenfrüchten. Indien ist das Ursprungsland des Currygewürz. Hier hat nahezu jede Familie ihre eigenen Curryrezepturen. Eigentlich ist Curry aber eher ein englisches Gewürz. Den Briten schmeckten während der Kolonialzeit die indischen Gerichte so gut, dass sie ihre Köche anwiesen, diesen Geschmack auch auf den Teller zu bringen. Der Einfachheit halber wurde eine fertige Mischung zusammengestellt, die allgemein verwendet wurde. In Indien versteht man übrigens unter dem Begriff Curry nicht die Curry Gewürzmischung, sondern die klassischen Eintopfgerichte aus Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse. Unsere Interpretation eines Currypulver ist das mild scharfe Speicher & Consorten Übersee Curry mit einer feinen fruchtigen Note.
Unsere Empfehlung:
Das Fünf-Gewürze-Pulver ist eine beliebte asiatische Gewürzmischung, die aus 5 Zutaten besteht: Sternanis, Szechuanpfeffer („japanischer Pfeffer“), Zimtkassie, Fenchel und Gewürznelke. Sternanis liefert das stärkste Aroma der Mischung. Variationen können außerdem weitere Gewürze wie zum Beispiel grünen Kardamom oder Ingwer enthalten. Fünf-Gewürze-Pulver gehört zu den Grundzutaten der chinesischen Küche. Der Geschmack ist aromatisch und blumig-würzig. Die Mischung wird zum Beispiel zum Marinieren von Fleisch, Geflügel oder Fisch eingesetzt. Typisch und lecker schmeckt das Fünf-Gewürze-Pulver besonders zu Ente. Hobbyköche können die Mischung selbst aus den einzelnen Zutaten herstellen oder eine fertige Mischung kaufen.
In Abhängigkeit des jeweiligen Kakaoanteils variieren die weiteren Zutaten. Während Schokolade mit 70% Kakao bereits herb-fruchtige Kakaonuancen besitzt, aber noch dezent süß schmeckt, sorgt der Mix aus hohem Kakaoanteil und einem geringen Zuckeranteil einer Schokolade mit 85% Kakao für einen puren, intensiv herben Kakaogenuss. Eine Schokolade mit 90% Kakao enthält noch weniger Zucker und ist aufgrund des hohen Kakaogehalts nur etwas für Feinschmecker, die einen authentisch bitteren Geschmack zu schätzen wissen. Einer schwarzen Schokolade mit 100% Kakao wird kein Zucker zugesetzt und sie besteht nur aus Kakaomasse.
Während umgangssprachlich häufig von dunkler Schokolade die Rede ist, werden Sorten mit einem Kakaogehalt von mindestens 70 Prozent als Bitterschokolade bezeichnet.Mit steigendem Kakaoanteil wird die dunkle Farbe – und die zart-herben Nuancen – entsprechend intensiver. Charakteristisch für Bitterschokolade ist, dass sie im Gegensatz zu Milchschokolade und zu weißer Schokolade keine Milchbestandteile enthält und dadurch weniger auf der Zunge schmilzt. Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil sind auch als schwarze Schokolade oder als Herrenschokolade bekannt. Dunkle Sorten mit einem Kakaogehalt von ca. 50 Prozent werden wiederum als Zartbitter oder Feinherb bezeichnet. Liegt der Kakaogehalt von Schokolade zwischen 50 und 70 Prozent, wird sie teilweise auch als Edelbitter bezeichnet. Der jeweilige Kakaogehalt von dunkler Schokolade muss diesbezüglich auf der Verpackung gekennzeichnet sein.
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