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Das beste Currypulver – was macht es aus?

Currypulver ist die vermutlich bekannteste Gewürzmischung der Welt

Das beste Currypulver – was macht es aus?

Currypulver ist die wahrscheinlich bekannteste Gewürzmischung der Welt und gibt Gerichten einen wunderbar aromatischen Geschmack. Mehr zur Geschichte, Bestandteilen, Wirkung, Verwendung und Lagerung von Currypulver erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis. Diesen Artikel haben wir für Sie in folgende Bereiche gegliedert:



Wann kam Currypulver nach Europa?

Curry gilt als „typisch indisch“, dabei ist es eher ein englisches Gewürz, das durch die Briten etabliert und nach Europa gebracht wurde. In Indien bezeichnet der Begriff „Curry“ dagegen keine Gewürzmischung, sondern ein klassisches Eintopfgericht mit Fleisch, Fisch und/oder Gemüse. Die Entstehung des heute in Europa bekannten Currypulvers liegt in der Kolonialzeit: Madras und weitere Teile von Indien waren bis 1947 Teil der britischen Kolonie. Den britischen Kolonialherren schmeckten die indischen Gerichte so gut, dass sie sich wünschten, diesen exotischen Geschmack auch in England auf den Teller zu bekommen. Da die meisten Köche mit der individuellen Zusammenstellung der Gewürze überfordert und viele indische Gerichte zudem sehr scharf waren, wurde eine feste, abgemilderte Mischung kreiert und etabliert, die „Currypulver“ (Curry powder) genannt wurde. Die Indien-Heimkehrer der Britischen Ostindienkompanie brachten so bereits im 18. Jahrhundert die indischen Aromen nach Großbritannien. Anfang des 19. Jahrhunderts begann sich auch die englische Mittelschicht für Curry-Gerichte zu begeistern und das Currypulver wurde so populär, dass die meisten britischen Kochbücher Rezepte enthielten, die Currypulver beinhalteten.

Bis heute ist diese englische Variante des Currypulvers in Europa sehr beliebt und auch andere Curry-Gewürzmischungen werden bei vielen Rezepten eingesetzt. Die einzelnen Gewürze der Currymischungen, die den typischen Charakter des Currypulvers ausmachen, haben neben dem einzigartigen Geschmack oftmals auch eine positive gesundheitliche Wirkung.


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Woraus besteht Currypulver und wie wird es hergestellt?

Curry ist kein einzelnes Gewürz, sondern eine Gewürzmischung, die aus diversen Gewürzen und Kräutern besteht und in zahlreichen verschiedenen Varianten angeboten wird. Die bekannte Gewürzmischung besteht nämlich aus mindestens 4 -10, manchmal sogar bis zu 36 verschiedenen Gewürzen. Ein festes Rezept für Currypulver gibt es demnach nicht, in der Regel enthält eine Gewürzmischung aber immer Kurkuma / Gelbwurz, Kreuzkümmel/Cumin, Koriander und Bockshornklee. Auch Ingwer, Kardamom, Pfeffer, Koriander, Paprika und Nelken kommen oft hinein. Die Gewürze werden miteinander vermahlen.

Kurkuma

Kurkuma ist ein fester Bestandteil eines Currypulvers und gibt der Mischung die gelbliche Farbe. Die Ingwer ähnliche Pflanze stammt aus Süd Ost Asien und wird wegen ihrer Färbkraft auch Gelber Ingwer oder Gelbwurz genannt. Wie beim Ingwer wird in der Küche der Wurzelstock verwendet, der frisch einen leicht brennenden Geschmack hat. Im Currypulver kommt er getrocknet zum Einsatz und sorgt für ein pfeffrig-fruchtiges Aroma mit leicht herber Note. Kurkuma wird nicht nur wegen seines besonderen Geschmacks, sondern auch wegen seiner wertvollen Inhaltstoffe geschätzt. Die Wurzel enthält neben Curcumin bis zu 5 Prozent ätherische Öle, außerdem zum Beispiel Vitamin C, Eisen, Natrium und Magnesium. Die Inhaltsstoffe wirken unter anderem entzündungshemmend und verdauungsfördernd.

Kreuzkümmel / Cumin

Kreuzkümmel ist ein Doldenblütengewächs und stammt ursprünglich aus Asien. Die Bezeichnung Kreuzkümmel leitet sich von der kreuzförmigen Stellung der Blätter und den getrockneten Früchten ab, die optisch an Kümmel erinnern. Kreuzkümmel ist sehr oft Bestandteil eines Currypulvers und hat einen sehr besonderen kräftigen Geschmack, der eine leichte Schärfe und auch Nuancen von Anis und Zitrone enthält. Verantwortlich für den Geschmack ist Cuminaldehyd. Dieser Stoff ist im ätherischen Öl der Pflanze enthalten. Cumin wird nicht nur wegen seines charakteristischen Geschmacks sehr geschätzt und eingesetzt, sondern auch wegen seiner Heilwirkung. Die im Kreuzkümmel enthaltenen ätherischen Öle sollen das Wachstum von Pilzen und Bakterien hemmen, außerdem wird Kreuzkümmel traditionell gegen Bauchschmerzen und Völlegefühl eingesetzt.

Koriander

Das Korianderkraut ähnelt mit seinen gelappten Blättern der Petersilie. Es werden sowohl die Blätter verwendet, als auch die Samen. Während die Blätter zitrusartig schmecken, haben die Samen des Korianders ein mildes, süßliches bis würzig-harziges Aroma.
Koriander wird als Heilmittel bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt, macht Speisen bekömmlicher und wirkt krampflindernd. Er wird nicht nur vielen Currymischungen beigefügt, sondern auch traditionell im Ayurveda und in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt.

Woraus besteht Currypulver

Currypulver ist eine Gewürzmischung und besteht aus vielen Gewürzen – in der Regel sind es mindestens 4-10 und manchmal bis zu 36 verschiedene Gewürze.


Bockshornklee

Seinen Namen verdankt der Bockshornklee einer Ähnlichkeit mit heimischen Kleeblättern. In vielen Currymischungen kommt Bockshornklee zum Einsatz. Es werden sowohl das getrocknete Kraut als auch die Samen verwendet, die leicht bitter im Geschmack sind. Durch leichtes Rösten kommt eine aromatisch-nussige Note hinzu. Bockshornklee enthält ätherische Öle sowie Schleimstoffe und Bitterstoffe. Er wirkt verdauungsfördernd und schmerzlindernd.

Chili / Cayennepfeffer

Cayennepfeffer ist kein Pfeffer, sondern wird aus gemahlenen Chilischoten hergestellt. Er ist ein Schärfegeber für die Currymischung. Je nach Mengeneinsatz wird die Mischung nur leicht oder sehr scharf. In klassischem „englischem Curry“ ist nicht so viel Chili enthalten , sondern eher in den schärferen Currymischungen wie „Madras Curry“ und „Thai Currypulver“. Verantwortlich für die Schärfe ist der Inhaltsstoff Capsaicin, durch den ein Schmerz- und Hitzereiz ausgelöst wird, auf den der Körper mit kühlender Schweißbildung reagiert. Daher sind scharfe Currys mit Chili besonders in heißen Sommermonaten beliebt. Die dem Capsaicin zugeschriebenen positiven Wirkungen sind zahlreich: der Stoff tötet Krankheitserreger ab, stärkt die Verdauung und regt den Stoffwechsel an. Tipp: Kokosmilch mildert ein scharfes Curry mit viel Chili ab.

Senfkörner

Senfkörner sind die Samen der Früchte der Senfpflanze, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Äußerlich ähnelt Senf mit seinen gelben Blüten dem Raps. Man unterscheidet drei Arten: den Weißen Senf und den Braunen und Schwarzen Senf. In Currymischungen werden meist Schwarze Senfkörner verwendet. Schwarzer Senf regt die Verdauung und den Appetit an.

Zimt

Zimt wird aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen hergestellt, die zur Pflanzenfamilie der Lorbeergewächse gehören. Zimt schmeckt fein süßlich und wird gemahlen oder als ganze Stange verwendet. Zimt hat durch seine Inhaltstoffe vielfache Heilwirkungen, er hilft bei Magen-Darm-Problemen, Harnwegsinfekten, und wird auch zur Linderung von Erkältungssymptomen genutzt. Zimt hat außerdem stark antimikrobielle Eigenschaften und regt den Stoffwechsel an.

Nelken

Nelken geben mit ihrem kräftigen Aroma einem Curry einen würzigen Geschmack. Für Geschmack, Geruch und Heilwirkung sind vor allem die intensiven ätherischen Öle der Nelke verantwortlich, die 15 % der Inhaltsstoffe ausmachen. Zu den Inhaltstoffen gehört zum Beispiel Eugenol, das eine antibakterielle, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung hat. Nelken werden außerdem wegen ihrer verdauungs- und appetitanregenden Wirkung geschätzt.

Kardamom

Kardamom ist ein naher Verwandter des Ingwers. Sein Aroma ist süßlich, scharf und leicht zimtig. Kardamom ist eine beliebte Zutat für Currypulver und enthält viele ätherische Öle, die traditionell in der chinesischen Medizin angewendet werden, um zum Beispiel Verdauungsbeschwerden zu behandeln. Außerdem hat der Kardamom eine entkrampfende Wirkung .

Muskatnuss

Die Muskatnuss ist anders als der Name vermuten lässt keine Nuss, sondern eine Beere, die ursprünglich aus Indonesien stammt. Der zwei bis drei Zentimeter große Kern ist von einem Fruchtmantel umhüllt ähnlich wie bei einer Aprikose. Der Geschmack von Muskatnuss ist aromatisch, leicht bitter mit einer milden Süße. Muskat wirkt entzündungshemmend, antibiotisch und schleimlösend. Das Gewürz wird außerdem gegen Übelkeit eingesetzt.

Currypulver Sorten

Currypulver wird in verschiedensten Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen angeboten. Die häufigsten Sorten von Currypulver sind das klassische „englische Currypulver“, das aromatische „Madras Curry“ und das scharf-würzige „Thai Curry“.

klassisches englisches Currypulver

Die Engländer milderten in ihrer „Currymischung“ den hohen Schärfegrad der südostasiatischen Currymischungen etwas ab und passten es dem europäischen Geschmack an. Deshalb ist klassisches englisches Currypulver eher mild und leicht süßlich. Klassischer Bestandteil ist wie in allen Currys Kurkuma, das dem Pulver die typisch gelbe Farbe gibt. Englisches Currypulver enthält außerdem neben Bockshornklee, Cumin und Koriander oft auch Pfeffer und Salz.

Madras Currypulver

Das Madras Currypulver hat ein herb würziges und kräftiges Aroma und enthält in der Regel mehr Chilipulver und ist schärfer als die englische Variante. Aber auch hier gibt es, was den Schärfegrad betrifft, verschiedene Abstufungen. Oft hat es durch Ingwer, Zimt auch eine leicht fruchtige Frische.

Thai Currypulver

Thai Currypulver enthält mehr Paprikapulver und hat dadurch eher eine rote als typisch Curry-gelbe Farbe. Es ist in verschiedenen Schärfegraden erhältlich, ist in der Regel aber scharf-würzig im Geschmack.

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Übersee Curry von Speicher & Consorten hat eine milde Schärfe und eine leicht fruchtige Note.


Die Hamburger Speicherstadt steht für den Import von edlen Rohstoffen. Schon seit 1888 ist sie Zentrum für Kostbarkeiten aus der ganzen Welt. Hier wurden Kaffee, Tee, Gewürze und Kakao gelagert, konfektioniert und veredelt. Diese Hamburger Tradition lassen Speicher & Consorten mit handgemachten Produkten in Manufaktur-Qualität wieder aufleben. Hochwertige Gewürzmischungen werden aus edelsten Rohgewürzen aus aller Welt sorgsam hergestellt, von Hand gemahlen, gemischt und verpackt.

Dazu zählt zum Beispiel die Gewürzmischung „Übersee Curry“. Die Mischung enthält Koriander, Kurkuma, Bockshornkleesaat, Kardamom, Zitronenschale, Ingwer, Schwarzen Pfeffer, Ceylon-Zimt, Fenchel, Cayenne, Knoblauch und Koriandergrün. Die fein gemahlene Gewürzmischung hat eine leichte Schärfe und verleiht jedem Gericht ein intensiv würziges Aroma mit der leichten Frische von Zitrone und Ingwer und der feinen Süße von Fenchel und Zimt. Das vielseitige „Übersee Curry“ eignet es sich nicht nur für die klassischen Curry Gerichte, sondern auch dafür, anderen Speisen wie Bolognese, Gulasch oder Linsensuppe ein exotisches Aroma zu verleihen. Perfekt passt es natürlich zu Gerichten mit Hühnchen und Kokosmilch oder Linsen und Gemüse.

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Unsere Tipps zu Currypulver

Um die Qualität eines Currypulvers zu beurteilen, ist es wichtig seine Sinne heranzuziehen.
Das Currypulver sollte eine kräftige Farbe besitzen, die je nach Gewürzmischung von kräftigem Gelb über warmes Ocker bis hin zu leuchtendem Orange variieren kann. Auch der Geruch sollte überzeugen und ein kräftiges Aroma haben. Entscheidend für die Qualität eines Currypulvers ist in erster Linie die Qualität der einzelnen verwendeten Gewürze. Diese hängt von den Sorten/Pflanzen, den Anbau- und Ernte-Methoden und natürlich der Weiterverarbeitung ab. Speicher & Consorten legt hier großen Wert auf Qualität und Geschmack. Experten suchen hochwertige Gewürze aus den entlegensten Ecken der Erde, die unter ständiger Kontrolle nach Hamburg gebracht und ohne Verwendung von künstlichen Zusatzstoffen sorgfältig weiterverarbeitet werden. Sie werden von Hand gemahlen, gemischt und verpackt.

Wie Currypulver am besten lagern?

Damit so wenig Sauerstoff wie möglich an das Currypulver gelangt und das unnachahmliche Aroma möglichst lange erhalten bleibt, sollte die Gewürzmischung in einem luftdicht schließenden Behälter dunkel und kühl gelagert werden. So werden die oxidierbaren und ätherischen Stoffe im Curry nicht angegriffen. Wichtig ist es auch – so angenehm es sein mag – das Gewürzregal möglichst nicht direkt über der Kochstelle aufzuhängen. Starke Hitze und Gerüche schaden den Gewürzen. Weiterer Tipp: Currypulver nicht direkt in den Kochtopf streuen, um zu vermeiden, dass Wasserdampf an das Pulver gelangt. Lieber mit einem Löffel entnehmen.

Wie lange ist Currypulver haltbar?

Auch bei Currypulver finden sie ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Bei sachgemäßer Lagerung gibt es in der Regel mindestens bis zu diesem Datum keinen qualitativen und geschmacklichen Verlust. Bei einer richtigen Aufbewahrung bleibt das Pulver circa 6 Monate, meist aber sehr viel länger frisch. Zu bedenken ist, dass insbesondere bei gemahlenen Produkten Luft- und Lichteinflüsse das Aroma und damit die Würzkraft stark beeinflussen. Deshalb ist eine richtige Lagerung wichtig.

Ist Currypulver gesund?

Currypulver dient nicht nur als schmackhaftes Gewürz, sondern wirkt sich durch die enthaltenen Gewürze auch positiv auf die Gesundheit aus. Allen voran gilt Kurkuma als ein Gewürz mit einer starken Heilwirkung. Der Hauptbestandteil von Currypulver wird nicht nur traditionell in der indischen und chinesischen Medizin in vielen Bereichen eingesetzt, sondern erhält auch heute durch aktuelle Studien viel Aufmerksamkeit. Das im Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt entzündungshemmend und wird zum Beispiel bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis eingesetzt. Zudem gibt es Anzeichen für positive Eigenschaften bei der Hemmung von Tumorwachstum und -verbreitung und auch positive Auswirkungen auf Erkrankungsverläufe bei Alzheimer werden untersucht. Ein weiterer typischer Inhaltstoff von Currypulver, dem eine beachtliche Heilwirkung zugeschrieben wird, ist Chili / Cayennepfeffer. Besonders das Capsaicin, das hier für die Schärfe sorgt, hat viele gesundheitlich positive Wirkungen. Es hemmt zum Beispiel Krankheitserreger, deshalb wird Chili auch in Asien sehr viel eingesetzt, um bei heißen Temperaturen Nahrungsmittel „haltbar“ zu machen beziehungsweise die Vermehrung von Krankheitserregern zu hemmen. Außerdem regt Chili die Verdauung und den Fettstoffwechsel an. Auch Kreuzkümmel gilt als Heilgewürz. Es besteht zu bis zu 6 Prozent aus ätherischen Ölen mit dem Hauptbestandteil Cuminaldehyd, das für eine verstärkte Bildung von Verdauungssäften sorgt und so die Verdauung verbessert. Außerdem wirkt sich Kreuzkümmel positiv auf den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel aus.
Auch vielen der anderen Bestandteile von Currypulver wird eine gesundheitlich sehr positive Wirkung zugeschrieben wie zum Beispiel Nelken, Zimt und dem mit Kurkuma verwandten Ingwer.

Currypulver ist also nicht nur kulinarisch ein Genuss, sondern hat auch positive Effekte auf die Gesundheit, besonders was Verdauung und Stoffwechsel betrifft.


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